Monat 1 – Wenn man eine Reise tut…

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… dann kann man was erzählen…

2 Tage später als geplant sitzen wir tatsächlich im Auto und lassen unser Haus hinter uns.  Die erste Etappe unserer Reise soll uns über Freiburg nach Frankreich ans Mittelmeer bringen, von dort aus wollen wir uns die Küste entlang über die Pyrenäen nach Spanien hangeln um letztendlich am südlichsten Punkt von Europa (Tarifa) nach Marokko in Afrika überzusetzen.

Die ersten Tage waren relativ ruhig. Neben einem schönen Besuch in Freiburg auf dem Stellplatz von Eckhard und seiner Frau, haben wir die ersten Tage eher als Fahren und Metermachen in Erinnerung.


Nachdem es in Deutschland viel zu kalt wurde, wollten wir so schnell es geht in die Wärme des Südens eintauchen und endlich unsere Winterklamotten in die Staukiste einquatieren.

Von Freiburg quälten wir uns im dunkeln bei sehr schlechten Sichtverhältnissen über die Landstraße nach Lyon, von dort aus ging es  weiter bis Arles um ein weiteres Ziel unserer Etappe – Beauduc – zu erreichen.


In Salin de Giraud angekommen, mussten wir feststellen das die Straße Richtung Beauduc leider mehr als überflutet war. Unseren Informationen nach wussten wir das die Straße schlecht sein sollte, mit dearart schlechten Verhältnissen haben wir jedoch nicht gerechnet. Wir haben es gerade mal bis zur Mitte der Piste geschafft und haben dann sicherheitshalber umgedreht.

Das Wasser war radhoch und lief schon über unserer Trittbretter ins Auto. Also neuen Übernachtungsplatz suchen. In Salin de Giraud sind wir dann fündig geworden und verbrachten dort ein paar sehr schöne Tage.

Hier trafen wir auch Flo mit seinen 2 Kindern + Wohnwagen und testeten das erste Mal unseren COBB Grill den wir vor der Abfahrt von den Eltern geschenk bekommen haben.

Von Salin ging es dann am Mittelmeer weiter nach Spanien. Wir machten nur noch einige kurze unspektakuläre Zwischenstopps und landeten in Aguilas, einem weiteren Punkt auf unserer „mustsee liste“.


Dort trafen wir mehrere Marokko Reisende die uns viele Tips und Tricks mit auf den Weg gaben.

Aguilas hat uns wirklich sehr gut gefallen. Man hat dort die Möglichkeit sehr einsam und traumhaft unter Palmen zu stehen, wenn es aber zu langweilig wird muss man nur wenige km fahren bzw. laufen um wieder Menschen um sich zu haben.

Von Aguilas fuhren wir auf schnellstem Wege nach Estepona (San Juan de Sabinillas) um dort auf Malte und Nina zu treffen die wir schon von mehreren Spanien Reisen kennen.


Wir verbrachten dort eine schöne Zeit mit vielen lustigen Abenden.

Susi hat das erste mal ihren Schmuck auf dem Markt in Sabinillas angeboten und sogar auch etwas verkauft (: Der Drang Richtung Süden zog uns dann aber weiter nach Tarifa. Wir verabschiedeten uns für kurze zeit von den beiden und machten uns auf den Weg.

In Tarifa war die Ruhe schnell vorbei. Nachdem wir gerade unseren Motor abstellten und das Chaos der Piste beseitigten, hielt hinter uns ein Riesen Deutz… Ohje ein Deutscher… und dann auch noch ein Schwabe. Zu diesem Zeitpunkt war uns noch nicht klar, dass wir ihn so schnell nicht mehr loswerden würden :-P. Sein Name ist Marc mit seiner Hündin Liz. Durch ihn lernten wir noch Rainer, Karl und Valerie kennen und bildeten so eine kleine Marokko Reisegruppe.

 

 

 

 

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